Förderung
von Projekten zur Dorfentwicklung

Hinweis: Folgende Informationen stammen noch aus der alten ZILE-Richtlinie und werden zeitnah aktualisiert.
In den Büntedörfern kann voraussichtlich ab 2023 mit der Umsetzung von Projekten begonnen werden. Voraussetzung hierfür ist die Anerkennung des Dorfentwicklungsplanes, welcher sich derzeit in der Erstellung befindet. Förderfähig sind dann im öffentlichen Bereich z. B. die Schaffung von dorfgemäßen Gemeinschaftseinrichtungen sowie die Verbesserung der Aufenthaltsqualität von Straßen, Wegen und Plätzen. Bei privaten Anwesen bis 1950er Baujahr sowie (ehemals) landwirtschaftlich genutzter Bausubstanz sind Maßnahmen zur Gestaltung der „äußeren Gebäudehülle“ und des Außenbereichs möglich. Auch die Umnutzung oder Wiedernutzung von leerstehenden Wohn- und Wirtschaftsgebäuden kann bezuschusst werden. Wichtig: Sie dürfen erst mit Ihrem Vorhaben beginnen, wenn Sie den Zuwendungsbescheid erhalten haben - das gilt auch für die Erteilung von Aufträgen an Handwerker!


Die Zuschusshöhe beträgt 30 % der förderfähigen Kosten für Privatpersonen. Andere Zuwendungsempfänger erhalten eine höhere Förderquote, z. B. Kommunen und gemeinnützige Vereine bis zu 73 %. Die Zuwendung beträgt an privaten Anwesen bis zu 50.000 Euro pro Vorhaben. Es sind auch höhere Zuwendungen möglich, z. B. bei der Umnutzung von Gebäuden bis zu 150.000 Euro. Da ab 2023 die neue EU-Förderperiode startet, können sich bei der Förderung noch Änderungen ergeben, z. B. steht noch nicht fest, ob auch die Mehrwertsteuer zu den förderfähigen Kosten zählt. Bewilligungsstelle ist das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Leine-Weser.

Die Förderbedingungen im Detail können Sie der ZILE-Richtlinie entnehmen. In der Anlage 3a der ZILE-Richtlinie finden Sie das Bewertungsverfahren für die Anträge.